PODCAST EPISODE

Personal Branding für weibliche Führungskräfte

Digital Leadership | Digitalisierung & Organisationsentwicklung

Mar 21 2018 • 11 mins


Personal Branding ist heute für alle wichtig die weiterkommen wollen. Doch besonders weibliche Führungskräfte können bei der Karriereplanung und Positionierung von einer starken Personenmarke profitieren. Warum das so ist und worauf es bei der Entwicklung einer starken Personal Brand ankommt, erfährst du in diesem Beitrag.   Frauen im Top-Management   Trotz Frauenquote und öffentlicher Debatte ist der Anteil von Frauen im Top-Management heute immer noch sehr gering. Lediglich 3% der größten 500 Unternehmen haben eine weibliche Leitung. Auch Deutschland bildet da keine Ausnahme. Schaut man auf die Vorstände der DAX Unternehmen, werden hier nur 24 von etwa 200 Positionen von weiblichen Führungskräften besetzt. Bleibt noch festzuhalten, dass die Vorstandsvorsitzenden komplett männlich sind.   Es wäre müßig sich hier lange mit den Ursachen und der fraglos vorliegenden Ungerechtigkeit auseinanderzusetzen. Die Frage ist vielmehr, was Frauen tun können um ins Top-Management aufzusteigen und wie sie sich als Führungskräfte insgesamt besser positionieren können. Eine vielversprechende Möglichkeit ist die Entwicklung einer eigenen Personenmarke.   Warum dich eine Personal Brand auf das nächste Level bringt   Durch den gezielten Aufbau der Personal Brand, werden sowohl die eigene Persönlichkeit als auch die fachlichen Kompetenzen sichtbar gemacht, was unter anderem dazu dient, dass sich individuelle Anliegen leichter vermitteln lassen. Man könnte auch sagen, durch Personal Branding wird man besser gesehen und deutlicher gehört. Im Zentrum der Strategie steht dabei der Aufbau der eigenen Marke und einer positiven Reputation - sowohl Online wie Offline.   Entgegen mancher Annahmen geht es beim Personal Branding nicht um reine Selbstdarstellung oder gar Prahlerei. Ganz im Gegenteil setzt nachhaltiges Personal Branding auf Authentizität und das Herausarbeiten der eigenen persönlichen und fachlichen Stärken. Die Art und Weise der Darstellung erfolgt dann individuell auf der Basis des eigenen Stils. Denn Authentizität bedeutet ja eben nicht etwas vorzugeben, was man nicht ist oder ein Image zu erzeugen, welches sich nicht erfüllt. Der große Vorteil einer Personenmarke ist einfach der, dass man in Hinblick auf die Fremdwahrnehmung agiert anstatt permanent reagieren zu müssen.   Es ist leider Fakt, dass die reine Leistung und die besten Arbeitsergebnisse bei weitem keine Garantie dafür sind, die eigenen Karriereziele zu erreichen. Zu einem großen Teil kommt hinzu, welches Bild andere von dir im Kopf haben. Welche Eigenschaften verbinden sie mit dir? Für welche Kompetenzen und Qualitäten stehst du mit deiner Person? Hier ist es einerseits wichtig, sich seines eigenen Wertes voll bewusst zu sein und andererseits diesen dann strategisch und effizient auf allen Ebenen zu kommunizieren.   Zur Marke werden   Bei der Entwicklung deiner Personenmarke geht es zunächst darum, den eigenen Markenkern zu definieren. Dieser Kern umfasst alles was dich ausmacht. Deine Fähigkeiten, Talente, Erfahrungen und Wissen, aber auch deine Einstellung und Wertvorstellungen. Durch das Erarbeiten des Markenkerns werden einem viele Dinge bewusst, auf die man die Marke aufbauen kann und aus denen sich Stärke gewinnen lässt:   Was hat dich geprägt? Halte Ausschau nach Schlüsselmomenten und Lernerfahrungen, die maßgeblich deine Entwicklung beeinflusst haben.   Welche Game-Changer haben dich nach vorne gebracht? Diese Aspekte sind für die eigene Marke wertvoll, denn sie machen deutlich, wie du mit Herausforderungen in deinem Leben umgegangen bist und welche Erkenntnisse du daraus gewonnen hast.     Was sind deine wertvollsten Eigenschaften? Nimm dir Zeit diese Fragen zu beantworten und mache dir hier bewusst, was du zu bieten hast, was andere von dir lernen können und welcher Benefit durch die Zusammenarbeit mit dir entsteht.Support the show (https://www.provenexpert.com/genius-alliance/dy2b/)