TODTAL DIGITAL

Stiftung Deutsche Bestattungskultur

TODTAL DIGITAL ist ein Podcast der Stiftung Deutsche Bestattungskultur.
Gastgeber: Jörg Noll und Simon Walter
Teaser: https://www.youtube.com/watch?v=8t_XIxIqoJY

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Episodes

Forgotten Cemeteries
Feb 26 2024
Forgotten Cemeteries
Seit 2017 reisen deutsche und polnische Studierende regelmäßig gemeinsam in die europäische Grenzregion Masuren, um vergessene Friedhöfe vom Wildwuchs zu befreien. Das Kooperationsprojekt, begonnen von dem lokalen polnischen Verein Sadyba Mazury in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Uniwersytet Warminsko-Mazury Olsztyn und der Fundacja Borussia Olsztyn wurde vom Land Nordrhein-Westfalen für „herausragende Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung“ prämiert. Der begleitende Film des Düsseldorfer Filmemachers Daniel Raboldt Im Rücken der Geschichte – Die verlorenen Dörfer von Masuren (Link unten) wurde 2019 beim Polnischen Internationalen Filmfestival in Warschau als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.  In Folge #13 sprechen wir mit Dr. Sabine Grabowski und Niels Dickhaut über dieses außergewöhnliche Projekt, bei dem Friedhöfe nicht nur gesäubert und stellenweise rekonstruiert, sondern auch digital dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Letzteres erfolgt über die mehrsprachige Online-Plattform Forgotten Cemeteries, über die Informationen zu den Friedhöfen und teils zu einzelnen Grabstätten und den Familiengeschichten dahinter eingesehen werden können. Wer nutzt die Seite? Welche Reaktionen und Anfragen erhält das Projektteam von Menschen aus aller Welt? Wie soll die Webseite in Zukunft weiterentwickelt werden? Und: Wie steht es um die Zukunft des Projekts insgesamt? Mehr über die Forgotten Cemeteries erfährt man hier:https://forgotten-cemeteries.eu/https://www.youtube.com/watch?v=WKdhoFnN8Lo (Projektfilm, dt. Fassung)
Digital Afterlife?
Jan 9 2024
Digital Afterlife?
Spätestens seit der Popularisierung des Chatbots ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde. Dabei rücken zunehmend auch vermeintliche Randbereiche in den Fokus der Öffentlichkeit. In Folge #12 sprechen wir mit PD Dr. Jessica Heesen und Matthias Meitzler vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) an der Eberhard Karls Universität Tübingen über die sogenannte Digital Afterlife Industry. Welche Möglichkeiten bietet KI schon heute zur Entwicklung neuer Angebote im Bereich der Trauer- und Erinnerungskultur? Welche Rolle werden solche Angebote mittelfristig auf dem Bestattungsmarkt spielen? Ist Deutschland in diesem Bereich ein digitaler Nachzügler? Jessica und Matthias berichten über ihre Forschungen im Rahmen des Projekts Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens (Edilife) und über die sich entwickelnden Möglichkeiten – vom Chatbot, der Textnachrichten verfasst bis zum vollumfänglichen Avatar. Wie verändern solche Möglichkeiten potentiell den individuellen und den gesellschaftlichen Umgang mit Trauer? Wer setzt die juristischen Rahmen für diese Angebote? Welche Missbrauchsmöglichkeiten eröffnen sich? Und: Wünschen sich die Menschen überhaupt ein digitales Weiterleben?Mehr über die Arbeit am IZEW und das Projekt Edilife erfährt man hier:https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/forschung/gesellschaft-kultur-und-technischer-wandel/aktuelle-projekte/edilife/Veranstaltungshinweis: Am 19. Januar 2024 findet im Rahmen des Projekts die Tagung "Unsterblich als Avatar? Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens" in Tübingen statt. Das Programm sowie Informationen zur Anmeldungen finden sich hier:https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/forschung/gesellschaft-kultur-und-technischer-wandel/aktuelle-projekte/edilife/tagung-digitales-weiterleben/
Bestattung im Livestream
Oct 10 2023
Bestattung im Livestream
Im ersten Jahr der Corona-Pandemie erhielt die Digitalisierung auch in der Bestattungsbranche einen regelrechten Schub. Damals war unter anderem das Thema Livestreaming von Trauerfeiern und Beisetzungen viel diskutiert und immer wieder medial präsent. Ausschlaggebend dafür war die teils drastische zahlenmäßige Beschränkung von Trauerfeiern, die nach praktischen Lösungen für die Betroffenen verlangte. Mit dem Ende der Beschränkungen verlor das Thema an Bedeutung – aber ist Livestreaming trotzdem ein Zukunftsmarkt im Bestattungswesen?In Folge #9 haben wir erstmals einen internationalen Gast: Wir sprechen mit Trajan Schulzke, Gründer und CEO von Foveo Memorial Services Inc. aus Ottawa, Kanada, über den Bewusstseinswandel in Nordamerika und die Angebote seines Unternehmens rund um das Thema Livestreaming von Bestattungen. Wie funktioniert so ein Stream ganz praktisch? Was ist alles für die Bestattungsunternehmen und für die Angehörigen enthalten? Wie viele Unternehmen nutzen solche Angebote tatsächlich? Was kostet das? Und inwiefern war die Pandemie auch in Kanada und in den USA ein Stück weit Wegbereiter? Im Gespräch teilt Trajan seine Erfahrungen und gibt auch einen ersten Ausblick auf den deutschsprachigen Markt.Mehr über Trajan und Foveo erfährt man hier:https://foveo.org/https://ca.linkedin.com/in/trajansNachtrag: Trajan ist kein Muttersprachler, war aber bereit, das Gespräch in voller Länge auf Deutsch mit uns zu führen – großen Respekt und ein großes Dankeschön dafür!