So techt Deutschland - der ntv Tech-Podcast

ntv Nachrichten / Audio Alliance

'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

Geld aus Katar? Für Celonis die richtige Entscheidung
6d ago
Geld aus Katar? Für Celonis die richtige Entscheidung
Mit einer Bewertung von 13 Milliarden US-Dollar ist Celonis das wertvollste Startup in Deutschland. Geld hat das Tech-Unternehmen zuletzt auch vom katarischen Staatsfonds bekommen - die richtige Entscheidung, erklärt Co-CEO Bastian Nominacher im ntv-Podcast "So techt Deutschland". "Was uns überzeugt hat, ist der starke Track-Record im Bereich der Zusammenarbeit mit Industrie- und auch Technologieunternehmen", bekräftigt Nominacher den Schritt und betont, dass bei Celonis hohe ethische Standards und Nachhaltigkeit gelten - auch wenn derzeit vor allem Fußballfans bei den Themen Katar und Menschenrechte die Nase rümpfen.Für den katarischen Staatsfonds sei es darüber hinaus eine Möglichkeit, seine Ressourcen umzulenken und rauszunehmen aus "einer Wirtschaft, die sehr stark geprägt ist durch Gas-Förderung, Öl und ähnliches", so der Celonis-Gründer. Entscheidend sei bei der Auswahl der Investoren, dass sie eine langfristige Ausrichtung haben und das Software-Geschäft gut verstehen. "Deshalb sehen wir da einfach eine Partnerschaft, die wir gemeinsam aufbauen können."Was Celonis mit den Investments vorhat, wieso das Unternehmen noch immer nach eigener Aussage "ganz am Anfang" steht und ob bald ein Börsengang ins Haus steht, erzählt Bastian Nominacher in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Telekom-Vorstand Rickmann: Wie Digitalisierung beim Klimaschutz hilft
Sep 6 2022
Telekom-Vorstand Rickmann: Wie Digitalisierung beim Klimaschutz hilft
Digitalisierung kann bei der Bekämpfung des Klimawandels helfen. Wird die Industrie digitaler, hilft das bei der Reduktion von CO2-Emissionen, zeigt eine Bitkom-Studie. Wird der Einsatz digitaler Technologien in Deutschland beschleunigt, können 2030 allein hierzulande bis zu 64 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspräche 17 Prozent der insgesamt geplanten CO2-Einsparungen bis zum Jahr 2030.Telekom-Manager Hagen Rickmann sieht dabei gleich mehrere Vorteile. "Erstens hilft man den CO2-Ausstoß zu reduzieren und zweitens investiert man in Zukunftstechnologien. Drittens wird uns das dabei helfen, weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben."Deshalb befürwortet Rickmann auch eine höhere Besteuerung der sogenannten Over-the-top-Player, zu denen Amazon, Google und Microsoft gehörten, "die hier auf unseren Datenautobahnen Mordsgeschäfte machen und aus meiner Sicht nicht stark genug zur Kasse gebeten werden", so der Telekom-Manager.Bei den großen US-Konzernen könnten sich Unternehmen in Deutschland und Europa aber auch eine Menge abschauen. Sie handelten häufig zu langsam, weil sie zu perfektionistisch seien, sagt Hagen Rickmann. "Das ist in unserem Tüftlertum und Ingenieurwesen vielleicht manchmal der Fehler." Mit dieser Vorgehensweise sei die Gefahr groß, den Markteinstieg nicht rechtzeitig zu schaffen. "Vielleicht ist eine B-Lösung erstmal ausreichend, um Vertrauen aufzubauen."Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter  allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Gamescom? "Die Zeit der Ballerspiele ist vorbei"
Aug 31 2022
Gamescom? "Die Zeit der Ballerspiele ist vorbei"
Dichtes Gedränge, Anstehen am Stand des Lieblingsspiels und bunt kostümierte Gamer: Die Gamescom hat ihr Comeback gefeiert. Zwar waren mit 265.000 Besuchern gut 100.000 weniger Menschen in Köln als sonst, doch das tat der Messe keinen Abbruch, findet Robby Hunke. Der Journalist ist in der Gaming- und Streamer-Szene bestens vernetzt.Wer mit Hunke über die Messe geht, muss Zeit mitbringen. Auch er wird - wie die großen Gaming-Streamer - alle paar Meter nach einem Selfie gefragt. Hunke ist überzeugt: Die Zeit der Baller-Spiele ist vorbei. Spiele wie World of Warcraft hätten ein hohes Suchtpotential. "Ich glaube, da hat die Gaming-Wirtschaft ein gewisses Verantwortungsgefühl entwickelt", so Hunke. Deswegen hat er auch mit Freude beobachtet, dass andere Spiele bei der diesjährigen Gamescom im Mittelpunkt standen. "Das war die Chance für die kleinen Hersteller. Und die haben sie auch genutzt." Gemeint ist der Indie-Bereich. Das sind unabhängige, kleine Spieleentwickler, die mit wenig Geld Videospiele auf den Markt bringen.Welche Spiele erfolgreich sind, entscheiden zum Teil auch die Streamer, die Influencer der Gaming-Szene. Ein Beispiel ist Elias Nerlich, der allein auf der Plattform Twitch mehr als eine Million Abonnenten hat. "Wenn ein Elias Nerlich den Stream bei Twitch anwirft, dann schauen auf einem normalen Montagabend 40.000 Leute zu." Kurz gesagt: Was die Streamer dieses Landes sagen und spielen, ist Trend. Nerlich ist für Hunke dabei so etwas wie der moderne Thomas Gottschalk. Einen anderen Blick auf die Gamescom hat "CathyCat". Die Youtuberin stammt aus Deutschland und lebt seit gut acht Jahren in Japan. Extra für die Gamescom ist sie in ihr Heimatland geflogen. Warum und welche Rolle Green Gaming in der energieintensiven Branche spielt, das hören Sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Rafaela Rein? "Ich hatte eine sehr gute Zeit bei Rocket Internet"
Aug 23 2022
Rafaela Rein? "Ich hatte eine sehr gute Zeit bei Rocket Internet"
Yoga-Lehrerin, Blackrock, Rocket Internet, Gründerin - verrückter kann eine Karriere kaum verlaufen. Rafaela Rein ist erfolgreiche Multiunternehmerin und gehört zu den einflussreichsten Frauen in der Technologie-Branche. Dankbar ist sie im Nachhinein den Samwer-Brüdern: "Ich hatte eine sehr gute Zeit bei Rocket Internet", erzählt Rein im Podcast "So techt Deutschland".Ein Grund dafür? Sie kam von Blackrock und damit von einem eher traditionellen, langsamen Unternehmen. "Rocket hatte Dynamik, Drive, lauter junge Leute", erzählt Rein. Die Zeit habe ihre Leidenschaft fürs Gründen geweckt.Ihre erste Gründung war 2013 Career Foundry, mit der sie den Fachkräftemangel im IT-Bereich lösen wollte. "Ich dachte, da läuft doch was falsch", sagt Rein. Früher seien es vor allem Digitalunternehmen gewesen, die digitale Fachkräfte gesucht hätten. "Heute brauchen alle Industrien digitale Talente".Erstaunlich ist der hohe Frauenanteil von 50 Prozent. "Das ist extrem hoch für eine Tech-Schule", meint die Technologie-Expertin. Die Branche sei leider immer noch stark von Männern dominiert.Inzwischen will Rein mit der Startup-Schmiede Wild Wild Ventures in neue Ideen investieren. "Wir sind Feuer und Flamme für Blockchain-Themen und überlegen, was wir hier jetzt gründen können", sagt sie. Sie glaube an eine große Zukunft für die Blockchain-Technologie.Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Alexa Gorman, die Startup-Flüsterin von SAP
Aug 17 2022
Alexa Gorman, die Startup-Flüsterin von SAP
Alexa Gorman kann es selbst kaum glauben: Seit inzwischen 23 Jahren arbeitet sie bei SAP und fühlt sich immer noch wohl bei Deutschlands größtem Softwarekonzern. Gorman koordiniert mit ihrem Team mehrere Hundert Unternehmen, die weltweit mit dem Tech-Konzern kooperieren. Zunächst arbeitete Gorman zwei Jahre in New York, dann zwölf Jahre in Paris, inzwischen beobachtet sie von Berlin aus die Startup-Szene.Die Zusammenarbeit ist für Gorman keine Einbahnstraße, vielmehr profitieren beide Seiten voneinander. "Es muss einen Mehrwert für beide Seiten geben. Dann ist diese Zusammenarbeit erst richtig erfolgreich", sagt sie in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland".Wenn SAP Startups fördert, will der Konzern die Gründerinnen und Gründer aber nicht an die Kette legen. "Wir merken, dass einige Startups auch mit anderen Tech-Playern Partnerschaften eingehen", sagt Gorman. Deren Ziel sei nicht unbedingt Mittelstand, sondern eher "die nächste SAP oder der nächste Zalando" zu werden.Wo Alexa Gorman die neuen Partner sucht und wie sich die Gründer in den Ländern unterscheiden, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Digitalisierung? Der Versicherungsmakler lebt noch
Aug 9 2022
Digitalisierung? Der Versicherungsmakler lebt noch
Die Digitalisierung ist am Kfz-Versicherungsmarkt weitgehend vorbeigezogen. Nur etwa 20 Prozent der Anbieter arbeiteten digital, beobachtet Thilo Schumacher, CEO des Versicherungskonzerns Axa Deutschland. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich Menschen ungern mit Versicherungen beschäftigen und viele aus Bequemlichkeit seit Jahren beim selben Anbieter geblieben sind. "Aber insbesondere glaube ich, dass viele Menschen sagen: Im Schadensfall will ich dann mit jemanden reden können und nicht alleine auf eine Maschine angewiesen sein", vermutet Schumacher im ntv-Podcast "So techt Deutschland".Die Annahme, dass Jüngere ihre Versicherungen automatisch online abschließen und nie einen Makler aufsuchen, ist nach Einschätzung des Axa-Chefs falsch. Viele würden zu dem Anbieter ihrer Eltern gehen, den sie persönlich kennen. Für Schumacher ist deshalb klar: Eine Mischung aus digitalen und klassischen Angeboten ist für die Versicherungsbranche der Weg zum Erfolg.In der Versicherungsbranche bedeute Digitalisierung, Systeme umzustellen, die teilweise schon seit 60 Jahren Bestand haben, sagt Schumacher. Axa würde etwa 100 Millionen Euro pro Jahr in die Digitalisierung des Unternehmens investieren.Ein Beispiel sei der Bereich Gesundheit, berichtet Schumacher. Axa bietet online einen Symptom-Check an. Ist sich jemand unsicher, ob er oder sie zum Arzt muss, lässt sich das mit dem Angebot herausfinden. Die Tele-Medizin spart Anreise und Wartezeiten in Arztpraxen.Wie sich Thilo Schumacher die Versicherung der Zukunft vorstellt und was der Manager von Angeboten wie der Versicherungsmakler-App Clark hält, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Ein Nerd und ein Kampfpilot mischen die Bundeswehr auf
Jul 20 2022
Ein Nerd und ein Kampfpilot mischen die Bundeswehr auf
Der eine war mal Bundeswehrpilot, der andere professioneller Hacker bei der Deutschen Telekom. Heute wollen beide die Bundeswehr technologisch voranbringen: Sven Weizenegger ist Chef des Cyber Innovation Hubs und genießt mit seiner Abteilung innerhalb der Bundeswehr Narrenfreiheit. Florian Seibel ist Chef von Quantum Systems und baut Aufklärungsdrohnen. Diese werden in der Landwirtschaft, in der Vermessung und auch von den ukrainischen Streitkräften eingesetzt. "Daraufhin ist auch das Verteidigungsministerium aufgesprungen und hat eine größere Menge bestellt", sagt er in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland." An dieser Stelle finden beide Welten zusammen: Ein Panzer müsse 20 oder 30 Jahre funktionieren, so Weizenegger. Er fordert die Industrie auf, Schnittstellen zu öffnen. "Damit Start-ups Plug & Play-fähige Lösungen anbieten können und damit Systeme, die sich heute noch nicht kennen, morgen gemeinsam funktionieren."Was ein Tesla-Tender ist, warum die Bundeswehr eine Ticket-App braucht und wieso die Rüstungsindustrie Schnittstellen öffnen muss, erzählen Sven Weizenegger und Florian Seibel in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Marcus Diekmann - der schlechteste Projektmanager aller Zeiten
Jun 22 2022
Marcus Diekmann - der schlechteste Projektmanager aller Zeiten
Marcus Diekmann ist Unternehmer, Investor, Enterprise Evangelist (Berater!) und mit Job Aid Ukraine auch noch für den guten Zweck aktiv. Von sich selbst sagt Diekmann, er sei der "schlechteste Projektmanager und schlimmste Organisator aller Zeiten". Aber immerhin fantasievoll, meint er - und das als BWLer.Wie darf man das verstehen? Diekmann nennt Rose Bikes als Beispiel. Das Familienunternehmen ist weit über 100 Jahre alt. Ein Traditionsbetrieb, der vor allem im Onlinehandel Nachholbedarf hatte. Damit wurde Diekmann beauftragt. "Wir waren in 13 Ländern aktiv und haben in vier Wochen entschieden, aus fünf herauszugehen, weil wir gesagt haben: Besser in acht gewinnen, statt in 13 ein bisschen erfolgreich zu sein", erklärt er seine Strategie, die er zuerst als Geschäftsführer und inzwischen als Beirat für das Unternehmen erfolgreich umgesetzt hat."Ich bin der Typ, der aufbricht, der gemeinsam mit dem Team nach vorne geht und immer für die Transformation zuständig ist", sagt der Münsterländer von sich selbst. Wie, er das macht, worüber er sich in Deutschland aufregt und wie er mit Job Aid Ukraine gerade Geflüchteten hilft, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Der Mann aus dem IBM-Labor: Was kann KI (nicht)?
Jun 1 2022
Der Mann aus dem IBM-Labor: Was kann KI (nicht)?
Jan Forster liegt künstliche Intelligenz im Blut. Der Software-Architekt hat sein gesamtes bisheriges Berufsleben bei IBM zugebracht und sich damit in die Herzkammer des IBM-Labors vorgearbeitet. Vor allem Watson hat es ihm angetan - ein System künstlicher Intelligenz, das menschliche Sprache erkennen und Interaktion mit Menschen ermöglichen soll. Das KI-System ist nach einem der ersten IBM-Präsidenten benannt. Früher konnte Watson Fragen auf Englisch beantworten. Heute ist der Roboter nicht mehr ein ganz großes System, sondern "klein geschnitten in verschiedene Anwendungen, Lösungen und Tools in vielen Sprachen", erklärt Forster in "So techt Deutschland". Spiele seien immer der erste Schritt, um eine KI verständlich zu machen, Schach oder GO zum Beispiel. "Nach der Forschung kommt als nächster logischer Schritt die Anwendbarkeit in der Wirtschaft", sagt Forster. Als Beispiel nennt er Chatbots. Diese könnten inzwischen nicht nur Sprache erkennen, sondern auch mit den Usern interagieren. Ob Spiele oder Chats, in beiden Anwendungen stecke sehr viel KI drin. "Die Komplexität im Chat bringt der Mensch rein, die menschliche Sprache", sagt der KI-Spezialist. Forster sieht das aber als Antrieb und nicht als Problem, denn die "Vielfältigkeit der Sprache ist einfach unzählbar".Was mit KI inzwischen alles möglich ist, wo sich die Grenze des Machbaren befindet und welche Aufgabe Forster besonders reizen würde, erklärt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Zukunft Elektromobilität? "Es hapert nicht mehr an Erkenntnis"
May 24 2022
Zukunft Elektromobilität? "Es hapert nicht mehr an Erkenntnis"
Frank Stührenberg kennt als Unternehmer bisher nur Bundeskanzlerin Angela Merkel als deutsche Regierungschefin. Der Auftritt von Bundeskanzler Scholz auf der Industriemesse in Hannover in wenigen Tagen ist für den Chef von Phoenix Contact daher ein Novum. Auch wenn der Firmenname international erscheint, ist das Unternehmen ein "Hidden Champion" aus Ostwestfalen-Lippe. Tief verwurzelt in der "Traditionsbranche der deutschen Elektrotechnik", erklärt Stührenberg in "So techt Deutschland".Trotz der regionalen Wurzeln ist Phoenix Contact stark in China vertreten. Das Land werde für das Unternehmen immer eine sehr große Bedeutung haben, sagt der Manager mit Verweis auf die Elektromobilität. In China werden 20 Mal so viele Ladesäulen aufgebaut wie in Europa, rechnet Stührenberg vor. Das seien riesige Skaleneffekte für chinesische Firmen."Es hapert nicht mehr an Erkenntnis", meint Stührenberg. Die ganze Welt habe begriffen, dass die "maximale Zurverfügungstellung von erneuerbar erzeugter elektrischer Energie richtig ist." Phoenix Contact will alle nötigen Produkte liefern, um die Elektromobilität möglich zu machen. Die aktuellen Probleme beim Aufbau der Ladeinfrastruktur sei ein kurzfristiger Effekt durch die gestörten Lieferketten, sagt der CEO. "Das ist aus meiner Sicht aber alles lösbar."Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.
Pitch will das bessere Powerpoint sein
May 10 2022
Pitch will das bessere Powerpoint sein
Wer eine Präsentation im Job, in der Schule oder im Studium vorbereitet, nutzt dafür sehr wahrscheinlich Powerpoint von Microsoft. Mehr als 30 Millionen Präsentationen werden Schätzungen zufolge jeden Tag mit der Software des Marktführers erstellt. Christian Reber will das ändern. Das neue Startup des Seriengründers heißt Pitch und bietet eine gleichnamige Präsentationssoftware an.Reber hat seine Erfahrungen mit Microsoft. Sein Startup Wunderlist verkaufte er einst für 150 Millionen Euro an das von Bill Gates gegründete Unternehmen. Mit Pitch will er den Platzhirschen aber nicht ärgern. Das beteuert er zumindest im ntv-Podcast "So techt Deutschland": Weltweit nutzen 500 Millionen Menschen eine Präsentationssoftware. Wenn er auch nur einen Teil davon gewinnen könne, wäre das schon ein Erfolg.Im Schnitt werden zwei Stunden aufgewendet, um eine Präsentation in Powerpoint vorzubereiten. Reber will es schneller und schicker schaffen. Die erfolgreichsten Unternehmen der Welt wie Apple und Tesla haben "die Kunst des Präsentierens perfektioniert", behauptet der Gründer. Deshalb hätten Veranstaltungen der beiden Firmen regelmäßig Millionen von Zuschauern.Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter abrufbar.